Ausgabe: 2005/21, Weltjugendtag, Maria Hieslmayr, Köln,
25.05.2005
- Hans Baumgartner
In sieben Wochen steigt in Köln der größte Jugend-Event des Jahres. Für Maria Hieslmayr gibt es bis zum Weltjugendtag noch viel Arbeit.
Seit Herbst 2004 geht Maria Hieslmayr der Weltjugendtag in Köln (WJT) vom 16. bis 21. August nicht mehr aus dem Sinn. Damals hat sie – als Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreichs – neben ihrem Unterrichtspraktikum gemeinsam mit Robert Schmalzbauer von den Erneuerungsbewegungen die Nationalkoordination für den WJT übernommen. Dass die Zusammenarbeit zwischen den doch sehr unterschiedlichen Jugendorganisationen so gut funktioniert und alle Werbe- und Informationsmaterialien erstmals gemeinsam gemacht wurden, sei schon eine gute Frucht des Weltjugendtages, sagt Maria Hieslmayr.
Rückblickend meint sie, dass sie zu dieser Arbeit fast wie der Pontius Pilatus ins Credo gekommen sei. Obwohl sie im Stiftsgymnasium Schlierbach maturierte, hatte sie zur Katholischen Jugend kaum Kontakt, weil es in ihrer Heimatgemeinde keine aktive Gruppe gab. „Während ich an der Uni Wien an meiner Diplomarbeit arbeitete, wollte ich mich irgendwo engagieren, weil mir sonst die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Da sprach mich eine Bekannte an, dass die Katholische Jugend Österreichs eine Vorsitzende sucht. Also ging ich zur Jugendstelle und sah bald, dass mich diese Arbeit von den Leuten her, von der Grundüberzeugung und von den Möglichkeiten zu gestalten sehr interessieren würde.“ Also sprang sie „ins kalte Wasser“ und wurde 2003 ehrenamtliche Vorsitzende der KJÖ. Für den Weltjugendtag seien die meisten Vorbereitungen gut auf Schiene. Derzeit werde noch am Programm für das Österreich-Café gefeilt.