Ein Fest mit einem sehr ernsten Hintergrund war es. Am Sonntag 25. September, feierte die Fremdsprachigen-Seelsorge im Linzer Dom das „Fest der Völker“. Auch wenn im Zuge mehrerer Landtagswahlkämpfe die Töne härter werden – beim Fest der Völker ließen sich Zugezogene und Heimische das Fest nicht verderben.
Der oberösterreichische in Brasilien wirkende Bischof Richard Weberberger leitete den Festgottesdienst der insgesamt elf Fremdsprachigen-Gemeinden. Er betonte: „Die Kirche muss und will dazu beitragen, dass es nicht nur eine Globalisierung der Wirtschaft gibt, sondern vor allem eine Globalisierung der Solidarität, der Mitmenschlichkeit und des echten Miteinanders. Gott – so Bischof Weberberger –, ist Vater und Schöpfer aller Menschen. Auch in anderen Diözesen wurde das Fest der Völker gefeiert. Der Kärntner Bischof Dr. Alois Schwarz etwa mahnte dabei mehr Sensibilität für Fremde in Österreich ein. Der menschliche Umgang mit Fremden ist eine zentrale Forderung der christlichen Kirchen auch im gemeinsamen Sozialwort.