Zecken sind vor allem in den warmen Jahreszeiten aktiv
Ausgabe: 2008/26, Zecken, Rötung, Biss, Borreliose, Tiere
25.06.2008
- Judith Moser-Hofstadler
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Sie lassen sich nicht von Bäumen fallen, was viele glauben. Auch darüber, wie man Zecken entfernt, gibt es verschiedene Ansichten.
Zecken sind ab einer Temperatur von zehn Grad plus aktiv. Sie werden von Gräsern und Sträuchern abgestreift. Besonders ausgesetzt ist man ihnen beim Joggen, Gehen oder Radfahren. Einziger Schutz ist: enganliegende Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen, die Hosenbeine in die Socken stecken. Auf heller Kleidung sind Zecken leichter zu erkennen.
Nicht reizen. Wer eine Zecke auf der Haut entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Ob man nach einem Biss zur Pinzette oder zur Zeckenzange greift, ist egal. Kopf und Körper der Zecke werden damit umfasst und gerade herausgezogen. Alles andere ist unnötig und sogar gefährlich. Wer die Zecke dreht, Öl, Alkohol, oder Kleber darauf gibt, reizt das Tier und es kann noch mehr Krankheits-Erreger abgeben.
Überträger. Zecken können Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen. Gegen FSME gibt es eine Impfung, die aus drei Teilimpfungen besteht. Geimpft werden Kinder ab dem 1. Lebensjahr. Die zweite Teilimpfung erfolgt ein bis drei Monate später, die dritte bis zu einem Jahr später. Die erste Auffrischung sollte nach drei Jahren erfolgen, die folgenden alle fünf Jahre, bei über 60-Jährigen alle drei Jahre. Wer unsicher ist, kann den Schutz mittels Blutabnahme bestimmen lassen.
Rötung. Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Erstes Anzeichen ist eine Rötung der Haut an der Einstichstelle, die sich ausbreitet und im Zentrum heller wird. Später treten Krankheitszeichen wie Fieber und Schmerzen auf, es kann zu Nervenentzündungen und Lähmungen kommen. Borreliose wird mit Antibiotika behandelt.