Trotz internationaler Proteste gegen die staatliche Gewalt hat am 27. Juni nun die Stichwahl um das Präsidentenamt in Simbabwe stattgefunden. Einziger Kandidat war Amtsinhaber Robert Mugabe, der ausländische Hilfsorganisationen so massiv bedroht, dass einige von ihnen aus Angst um ihre Mitarbeiter vor Ort nicht mehr bereit sind, sich öffentlich zu äußern. Robert Frank von der Ökumenischen Solidaritätsinitiative für Simbabwe tat es dennoch in einem Radio-Vatikan-Interview. Er hoffe weniger auf Aufrufe, europäische Botschafter aus Simbabwe abzuziehen, sondern mehr auf die unmittelbare Hilfe und den Druck der Nachbarstaaten.