Am vergangenen Sonntag machten sich die meisten der 760 Teilnehmer/-innen aus Österreich auf den Weg zum Weltjugendtag nach Sydney. Für touristisches Kennenlernen blieb allerdings kaum Zeit, denn bereits ab 10. Juli gibt es in den australischen Diözesen die „Tage der Begegnung“. Am 15. Juli wird der Weltjugendtag mit 225.000 registrierten Teilnehmer/innen eröffnet. Am 17. Juli steigt die Willkommensfeier für Papst Benedikt, der sich bereits ab 13. Juli in Australien aufhält. Höhepunkte des Weltjugendtages werden am 19. Juli die abendliche Vigilfeier und am 20. Juli der Abschlussgottesdienst mit dem Papst sein. „Ich hoffe, dass es wieder so sein wird wie in Köln, da war eine Stimmung, einfach Wahnsinn“, sagte Magdalena Langthaler vor dem Abflug nach Australien. Sie findet es einfach toll, „mit so vielen Jugendlichen zusammen zu sein, über den Glauben zu reden, gemeinsam zu beten, zu singen und zu feiern. Wenn man im Ort in die Kirche geht, da findet man nur mehr wenige junge Leute“, bedauert Langthaler. Erwin Kalteis, oberösterreichischer Diözesanjugendseelsorger, erhofft sich ein buntes, lebendiges, jugendliches Fest, wo die verschiedenen Nationalitäten auf ihre je eigene Art den Glauben feiern. „Und doch hat man das Gefühl eines großen Ganzen, wo man sich gegenseitig bereichert. Es ist eine einmalige Erfahrung von Kirche“, meint Kalteis.