nter den Jugendlichen steigt die Aufmerksamkeit für Religion an, gleichzeitig spielt Religiosität als gelebte Praxis im Alltag eine immer geringere Rolle für junge Menschen. Das zeigen die Ergebnisse der dritten österreichischen Jugendwertstudie. Für 11 Prozent der Befragten zwischen 14 und 24 Jahren ist der Lebensbereich „Religion“ sehr wichtig. Verglichen mit der zweiten Wertestudie im Jahr 2000 bedeute das einen Anstieg um 50 Prozent. 69 Prozent glauben an Gott, doch dieser Glaube ist für viele im Alltagsleben nicht relevant. Am wichtigsten sind für Jugendliche aber jene Bereiche wie Familie, Beziehungen, Schule und Arbeit.