Die Schweizer Bischofskonferenz lehnt jeden Versuch ab, „organisierte und gewerbsmäßig betriebene Beihilfe zum Selbstmord“ gesetzlich zu legitimieren. Nur ein striktes Verbot könne die „angemessene Lösung“ sein. Wer das Leben und die Menschenwürde achte, könne Selbsttötung weder billigen noch fördern, so die Bischöfe. Sie fordern, statt einer Legitimierung der direkten Sterbehilfe die Sterbebegleitung und Palliativmedizin zu intensivieren. Die Regierung hatte Anfang Juli entschieden, die Einführung von gesetzlichen Regelungen zur Sterbehilfe zu prüfen. Ein dazu in Auftrag gegebener Bericht soll 2009 vorliegen.