Sr. Lea Ackermann, Ordensfrau und Vorkämpferin gegen den Frauenhandel, erhält am 7. Oktober in München den Romano-Guardini-Preis 2008. Die Katholische Akademie Bayern will damit das Lebenswerk einer „international hoch angesehenen Frau“ würdigen, die sich „aus christlicher Verantwortung für die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution einsetzt“. Die Ordensfrau gehört den „Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika“ an. Sie arbeitete viele Jahre als Lehrerin. 1985 gründete sie in Kenia das Hilfswerk „Solwodi“ als Ausstiegsprojekt für Prostituierte. Seit 1988 ist sie damit auch in Deutschland aktiv.