Die Männer wurden 2015 vom IS entführt und ermordet
Ausgabe: 2017/41
10.10.2017
Die libysche Generalstaatsanwaltschaft hat die Auffindung der Leichen von 21 koptischen Christen bestätigt, die 2015 von IS-Terroristen entführt und an der Küste bei der tripolitanischen Stadt Sirte ermordet worden sind. Die jungen Kopten hatten sich geweigert, zum Islam zu konvertieren. Nach dem Fund des Massengrabs fordern Menschenrechtler nun Konsequenzen. Die mutmaßlichen Mörder müssten zur Rechenschaft gezogen werden, so die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen.