Die Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen bei den Kommunalwahlen am 27. November im nigerianischen Jos waren nach Aussagen des katholischen Erzbischofs von Jos, Ignatius Kaigama, „sorgfältig geplant. Die Wahlen seien nur ein Vorwand gewesen. Bei den Pogromen sind auch Priester und Ordensleute ums Leben gekommen. Kirchen hätten schwere Schäden erlitten. Insgesamt sollen in Jos zwischen 200 und 500 Menschen getötet worden sein. Bereits 2001 war es in Jos zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gekommen. Damals waren rund 1000 Todesopfer zu beklagen gewesen.