Vergangenen Freitag veröffentlichte die römische Glaubenskongregation ein Dokument, in dem sie zu neuen Entwicklungen und Gefährdungen in der Biomedizin Stellung nimmt. Die Instruktion trägt den Titel „Dignitas personae“, die „Würde der menschlichen Person“. In Fortschreibung der Instruktion „Donum vitae“ (1987) betont die Glaubenskongregation „das grundlegende ethische Kriterium von der unverletzbaren Würde jedes Menschen“. Deshalb müsse das Leben jedes Menschen – unabhängig von seiner biologischen, psychischen, kulturellen oder gesundheitlichen Entwicklung – von seiner Empfängnis bis zum natürlichen Ende geschützt werden. Die Instruktion spricht sich gegen alle Methoden der „künstlichen Fortpflanzung“, gegen das Einfrieren von Embryonen, gegen die Vernichtung von Embryonen für die Forschung, gegen jede Form des Klonens, gegen Eingriffe in die menschliche Keimbahn und die Produktion von „Mensch-Tierwesen“ sowie gegen die Euthanasie aus.