Caritas-Präsident Franz Küberl hat vor einer „populistischen Angstmacherei“ im Zusammenhang mit dem Thema „Armut“ gewarnt. Der durch Finanz- und Wirtschaftskrise in den vergangenen Monaten verursachte Anstieg von Unsicherheit und Angst unter vielen Menschen eigne sich nicht für „politische Spielchen“, so Küberl. Ziel der Politik müsse sein, durch die Eindämmung von Elend und Armut den Menschen die Angst zu nehmen. „Gegen Arme und Armut kann man sich nicht versichern. Auf lange Sicht hilft nur die Solidarität in einem handfesten Sozialstaat. Sie ist die einzige Polizze, die mehr Sicherheit bringt“, stellte Küberl fest.