Nach 35 Jahren in der KirchenZeitung ging Redakteur Ernst Gansinger vergangenen Sommer in Pension. Nun meldet er sich wieder zu Wort: Mit „Das Zeitliche segnen“ stellt er ein neues Buch vor, in dem er sich so seine Gedanken zu Ereignissen der letzten zwölf Monate macht.
Ausgabe: 2016/45
10.11.2016
- Christine Grüll
In 13 Texten geht der Autor Erlebnissen im Alltag auf den Grund, Schlagzeilen der Weltpolitik und schiefen Bildern im Sprachgebrauch. Er nimmt die absurde Medienberichterstattung in den Blick, die dem Tod eines königlichen Hundes mehr Aufmerksamkeit widmet als den Menschen, die am selben Tag in Kriegen getötet wurden. Oder er fragt, ob Gott die weltweiten Aufrufe zum Gebet für einen oder viele Menschen eigentlich braucht – und was mit jenen ist, für die niemand zum Gebet aufruft? Der Titel jedenfalls will nicht mit dem Tod kokettieren. Segnen – von lateinisch: benedicere, Gutes sagen – sollen wir das Zeitliche, damit wir es dann auch gut sein lassen können.
Ernst Gansinger, Das Zeitliche segnen. Wahrnehmungen zum Jahr 2016, Eigenverlag, ISBN 978-3-200-04851-5, € 12,80.
Buchpräsentation: Am Freitag, 18. November 2016, 19 Uhr, Mozartsaal, Altstadt 17/1 in Linz (Wirtschaftsbund). Anmeldung per E-Mail: ernst.gansinger@gmail.com