Vorrang für engagierte Seelsorger gegenüber prestigeträchtigen Diözesen
Ausgabe: 2016/47
22.11.2016
Am Samstag kreierte Papst Franziskus im dritten Konsistorium seiner Amtszeit 17 neue Kardinäle. Dabei blieb er seinem Grundsatz treu und berief, wie bereits berichtet, engagierte Seelsorger auf schwierigen Posten in Randzonen der Welt und gibt diesen Vorrang vor Leitern prestigeträchtiger Diözesen in Europa. Allein fünf der insgesamt 17 neuen Kardinäle aus allen fünf Kontinenten kommen aus Ländern, die nie zuvor einen Purpurträger gestellt haben: Papua-Neuguinea, Malaysia, Lesotho, Bangladesch und die Zentralafrikanische Republik (RCA).