Nicht nur Kinder, auch viele Erwachsene denken beim Adventkalender an Schokolade. Das ist ja prinzipiell nichts Schlechtes, hier kann man aber ganz leicht auch einmal neuen Schwung und andere Ideen hineinbringen.
In den Kalender, also inhaltlich, und auch außen herum bei der Verpackung. Wer sich nur ein bisschen anstrengen möchte, kauft Adventkalender aus Strick oder Filz zum Bestücken. Es geht aber noch ein Stück persönlicher! Wie wäre es mit netten Sprüchen? Sorgfältig ausgewählt und geschrieben steckt man sie in ein kleines Kuvert, nummeriert diese und heftet sie an eine Pinnwand. Die Sprüchlein können auch mit bunten Wäscheklammern oder Bändern an einer Wollschnur befestigt werden. Andere Alternativen zur Schokolade wären zum Beispiel kleine Duftkerzen oder Badeperlen, ausgewählte Teesorten, ausgefallene Gewürzproben oder gemeinsame Fotos aus dem vergangenen Jahr. Achtung bei Deko-Objekten, davon hat man schnell zu viele. Kinder freuen sich über Stifte oder Sticker, tägliche Kurzgeschichten (anstelle der Gedichte) oder lustige Ausstechformen für die Weihnachtskekse. Für kreative Köpfe und geschickte Hände ist es dann auch nicht schwer, diese netten Kleinigkeiten – denn mehr sollte es nicht sein – in entsprechende Hüllen zu stecken. Papier, Karton, kleine Blumentöpfe, verschiedene Schachteln, Wolle verstrickt oder gefilzt, hölzerne Behälter oder Körbe – verziert, ans Stiegengeländer gebunden oder (für Kinder) jeden Tag versteckt. Spätestens jetzt kribbelt es in der Hand und im Kopf wimmelt es von Ideen, die man gleich umsetzen möchte. Dann nichts wie los, am 1. Dezember sollte der Kalender fertig sein. Wer bei dieser bunten Auswahl immer noch zu den fertigen Schokolade-Adventkalendern greift, hat entweder keine Zeit oder ist ein unverbesserlicher Schokotiger.