Orgel- und Glockenklang sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur. Für ihren Wohlklang sorgen Mitarbeiter/innen des Glocken- und Orgelreferats seit 25 Jahren – und mit ihnen Pfarrangehörige, die durch ihre Spenden Restaurierungen und Ankäufe in den Kirchen vor Ort fast zur Gänze finanzieren.
Beinahe in jeder der rund 1000 oberösterreichischen Kirchen gibt es eine Orgel sowie Glocken.. Die Bandbreite reicht von einer der ältesten Orgeln in Hart bei Pischelsdorf aus dem 17. Jahrhundert bis hin zur großen Rudigierorgel im Linzer Mariendom. Ähnlich vielfältig ist die Situation bei den Glocken: In der Stadtpfarrkirche Linz ist soeben das kostbare Geläute (u.a. von Kunstschmied Wolfgang Auer) restauriert worden. Darüber hinaus hat die Stadtpfarrkirche eine neue Orgel bekommen – an jenem Ort, wo einst auch Anton Bruckner spielte.
Linz im Spitzenfeld. An die 450 Orgelprojekte und viele Glockenprojekte wurden seit 25 Jahren vom Orgel- und Glockenreferat der Diözese Linz betreut. Damit befindet sich die Diözese Linz österreichweit im Spitzenfeld. Siegfried Adlberger, Orgel- und Glockenreferent der Diözese Linz, meint rückblickend dazu: „Dass es gelungen ist, den 1984 begonnenen Weg im Hinblick auf die Qualität der Musikinstrumente gemeinsam mit der Orgelkommission beizubehalten, erfüllt uns mit Freude und Stolz. Beim Umgang mit Glocken ist es uns gelungen, ein neues Bewusstsein für den Wert der Glocke in den einzelnen Diözesen zu schaffen.“ Seit 1999 wurden in sechs Diözesen Verantwortliche für Glocken mit einer entsprechenden Ausbildung installiert.
Orgelkommission berät und prüft. Auch die Orgelkommission, die ebenfalls vor 25 Jahren in Oberösterreich ins Leben gerufen wurde und ehrenamtlich tätig ist, trug durch Beratung in den Pfarren zu hohen Qualitätsstandards im Orgelbau bei. Beeindruckend ist – trotz der angespannten finanziellen Lage in den Pfarren – das große Engagement der Pfarrmitglieder bei der Rekonstruierung bzw. Anschaffung neuer Orgeln bzw. Glocken. Diese werden großteils durch Spenden finanziert.