Ausgabe: 2009/39, Klimaschutz-Kampgane, Stephansdom, Bannerträger, elftes Gebot, Klimaschutz, Anton Faber, Klima fair bessern, Entwicklungsländer, UN-Klimagipfel, Emissionen
23.09.2009
„Du sollst nicht zerstören deines Nächsten Klima“: Dieses „elfte Gebot“ zierte am vergangenen Montag ein 150 Quadratmeter großes Transparent neben dem Riesentor des Stephansdoms. Indem sie das Wiener Wahrzeichen zum „Bannerträger“ für Klimagerechtigkeit machten, wollten die Träger der kirchlichen Kampagne „Klima fair bessern!“ und die Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ einen dringenden Appell an die Politik richten, endlich aktiv zu werden. Die Banner-Aktion sollte im Blick auf den UN-Klimagipfel (22. 9.) in New York den Druck in Richtung eines internationalen Klimaabkommens verstärken, zu dem es bei der großen UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (7. bis 18. 12.) kommen soll. Die internationale Kampagne „Klima fair bessern!“ wird auf Österreichebene u. a. von Caritas, Dreikönigsaktion und KOO getragen. Bisher haben sich rund 15.000 Personen mit ihrer Unterschrift einer Petition u. a. mit folgenden Forderungen an die Politik angeschlossen: Minus 40 Prozent bei Emissionen durch Industrienationen bis 2020; Anerkennung und Schutz des Rechts auf nachhaltige Entwicklung für Menschen in Entwicklungsländern.