Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) hat die Regierung im Südsudan aufgerufen, mehr in die Bildung zu investieren. Damit reagierte das katholische Hilfswerk auf die drastischen Kürzungen der südsudanesischen Regierung im Bildungssektor um mehr als 25 Prozent in den letzten Jahren. Grund dafür sei die Finanznot der Regierung. Bildung sei ein Schlüssel für Entwicklung und Stabilität, die der Südsudan nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg aber dringend brauche, sagte die Sprecherin des JRS, Angelica Mendes. Der größte Teil der öffentlichen Gelder werde in dem ehemaligen Bürgerkriegsland immer noch in Waffen und das Militär investiert.