Das Schwerpunktthema des Jahres 2009 lautet „Kreativität und Innovation“. Der Titel soll darauf verweisen, dass vieles, das in kultureller Hinsicht heute als selbstverständlich erscheint, in vergangenen Zeiten gegen großen Widerstand erkämpft werden musste: Dies gilt für technische Innovationen genauso wie für ungewöhnliche Bauten. Am 27. September werden viele Orte erstmals öffentlich zugänglich sein. An die 87 Denkmäler – darunter viele kirchliche – sind geöffnet. Fachleute erzählen die Geschichten, die sich um die Denkmäler, ihre Erhaltung und Restaurierung ranken. Die Besucher/innen können sich in den jeweiligen Museen auf eine Zeitreise begeben und urzeitliches Werkzeug, römische oder mittelalterliche Ingenieurleistungen sowie barocke Unterhaltungstechnik bestaunen. Alte Maschinen und Geräte und die erste Gebirgsbahn der Welt warten auf ihre Begutachtung. Alte bäuerliche Einrichtungen, Renaissanceschlösser, Kirchen, Industriebauten des 19. Jahrhunderts können besichtigt werden: In Braunau lädt die Feuerwehr zur Turmbesteigung in der Pfarrkirche ein, in der Basilika Enns-Lorch ist die Ausstellung mit frühchristlicher Archäologie zu sehen, in Garsten wird in der ehemaligen Stiftskirche der Stand der Renovierungsarbeiten gezeigt, Kirchheim wird als „Kulturdorf 2010“ die Pfarrkirche präsentieren.