Der Film „Der Jesuit – Papst Franziskus“ zeigt das Leben von Jorge Mario Bergoglio in einer Rückblende. Die KirchenZeitung präsentiert den Film exklusiv bis 24. Dezember 2016 auf BibelTV.
Ausgabe: 2016/50
13.12.2016
- Gilbert Rosenkranz
Auf Grundlage der vom Papst autorisierten Biografie „Mein Leben, mein Weg. El Jesuita“ hat Regisseur Matias Gueilburt mit Gustavo Yaniello in der Rolle des bereits erwachsenen Jesuiten, Bischofs und späteren Papstes den Film „Der Jesuit – Papst Franziskus“ produziert. Der Film zeigt das Leben in einer Rückblende: Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der nervös die Abstimmung während der Papstwahl mitverfolgt. Vor seinem geistigen Auge erstehen noch einmal wichtige Stationen auf dem Weg in die Sixtinische Kapelle.
Hinschauen in der Militärdiktatur
Besonders eindringlich sind im Film jene Szenen, da der junge Priester in der Zeit der Militärdiktatur gefordert ist, sich zu entscheiden: für das Weg- oder das Hinschauen. P. Bergoglio entscheidet sich für das Hinschauen. Wie revolutionär diese Tat ist, erweist sich an den Konflikten, die ihm daraus erwachsen – mit Vorgesetzten in Kirche und Staat. Charakteristisch für Bergoglios Haltung sind nicht Ablehnung und Abwendung, sondern ein Mehr an Hinwendung und Hingabe.
Menschlich und glaubwürdig
Was den Film sehenswert macht ist, dass der Papst nicht in einer Gloriole entschwindet. Er erscheint durch und durch menschlich und gerade deshalb so sympathisch und glaubwürdig. Dass der Film mit dem „Internationalen Emmy Award 2016“ prämiert wurde beweist, wie gut er auch handwerklich gemacht ist.
Zwischen 17. und 24. Dezember 2016 präsentiert die KirchenZeitung den Film exklusiv zur Ansicht auf: www.bibeltv.de/derjesuit.