Ein Bild der Vertrautheit, der Geborgenheit und Wärme. So stellt der Künstler der „Gottesmutter von Yaroslawl“ im 15. Jahrhundert das Verhältnis der Gottesmutter Maria zu ihrem Sohn Jesus dar. Am 8. Dezember feiert die katholische Kirche das Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.
Dass Menschen nicht nur Räder im Getriebe von Wirtschaftsabläufen sind, sondern dass sie vor Gott einen unantastbaren Wert besitzen – dafür steht das Marienfest am 8. Dezember. Im Mariendom zu Linz wird dieses Fest besonders begangen. Den Festgottesdienst feiert heuer Nuntius Dr. Peter Zurbriggen mit den Gläubigen (10 Uhr). Gerade in der heutigen Zeit ist die Brüchigkeit der Welt besonders spürbar. Selbst um den Fortbestand des Planeten Erde muss man sich Sorgen machen. Im Blick auf Maria lässt sich der Weg zu gelungenem Leben finden. Wo Menschen ihr Glück nur in der Erfüllung materieller Bedürfnisse erwarten, bleibt ihre Seele durstig. Nur in der Orientierung auf Gott hin findet auch der Mensch zu seinem Ziel.