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Rund 300 engagierte Menschen nahmen am Jubiläumstreffen im Schloss Puchberg in Wels teil. Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich auch Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.
Robert Eiter, Mitbegründer und Sprecher des Netzwerks, gab einen Überblick über dessen Entwicklung: Das Netzwerk war 2001 im Bildungshaus Schloss Puchberg von 26 politischen, kirchlichen, kulturellen und humanitären Organisationen gegründet worden. Seither ist es enorm gewachsen. Beim Jubiläumstreffen trat als 101. Mitgliedsorganisation der Verein „Kultur.Land.Impulse“ aus Ried im Innkreis bei. Das Netzwerk engagiert sich für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen alle Formen von Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus. Es arbeitet dabei eng mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zusammen. Inhaltlich thematisiert das Netzwerk antifaschistische Anliegen wie die wirksame Bekämpfung rechtsextremer Straftaten oder die Entfernung von „braunen Flecken“. Mit diesen Forderungen tritt das Netzwerk immer wieder an Politik, Behörden und Medien heran. In jüngster Zeit ist an Erfolgen etwa die Umbenennung NS-belasteter Straßennamen in Braunau zu verzeichnen.
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