Der Advent ist eine Einladung zum „Verschnaufen“. Eine bewusste Vorbereitung auf den Geburtstag von Jesus geht einher mit Innehalten und Ruhigwerden.
Wer den Advent mit Kindern erlebt, kann die Krippe schon jetzt aufbauen. Jeden Tag dürfen Maria und Josef einen Schritt weiter zum Stall gehen, vielleicht sogar auf selbst gebastelten Sternen. Zur Bescherung kommt das Christkind in die Krippe, die Heiligen Drei Könige ziehen am Dreikönigstag ein. In vielen Kirchen gibt es große Krippen zu bewundern, „Kripperlschauen“ könnte auch ein Anlass für einen kleinen Familienausflug sein.
Adventkranz. Der Adventkranz ist mit 80 Jahren ein relativ junger Brauch in Österreich. Heute hat fast jede Familie einen Kranz aus Reisig mit Kerzen im Haus. Kinder lieben es, am Abend beim Kerzenschein zusammenzusitzen. In vielen Familien ist das heute die einzige Zeit im Jahr, wo am Abend gemeinsam gebetet wird. Beim Adventkranz kann man auch adventliche Lieder üben – bis zu Weihnachtsliedern, die dann am Heiligen Abend von allen mitgesungen werden können.
Kekse. Zum Advent gehört der Duft, etwa von frischen Keksen. Beim Keksebacken sollten möglichst viele mitmachen dürfen, auch wenn das mit Kindern länger dauert. Mit Kindern sollte man Rezepte wählen, die ohne lange Vorbereitungszeit auskommen. Eltern müssen auch aushalten, dass sie beim Glasieren eventuell allein sind, weil die Kinder lieber spielen gehen. Damit das Backen kein Stress wird: Lieber weniger Sorten machen und dafür mehr Zeit zum Genießen haben!
Dekoration. Ein wenig weihnachtliche Dekoration macht gleich noch mehr Freude auf Weihnachten. Das können etwas Reisig, Nüsse und Äpfel in einer Schale sein, selbst gezeichnete und ausgeschnittene Sterne für das Fenster, ein Strohstern ... Die Dekoration kann mit der Weihnachtsvorbereitung wachsen.
- Tipps für Advent und Weihnachten gibt es auf der Homepage: www.pro-christkind.at