Dass Österreichs Kirchen und Religionsgesellschaften beim Religionsunterricht stärker als bisher kooperieren wollen, ist das Ergebnis eines Studientages vergangene Woche in Wien.
Ausgabe: 2016/51
20.12.2016
Dabei ging es um „Zukunftsperspektiven des konfessionellen Religionsunterrichts“. Auf Initiative des katholischen Schulbischofs Wilhelm Krautwaschl tauschten sich erstmals Spitzenvertreter der Kirchen und Religionen aus. Der konfessionelle Religionsunterricht habe in Österreich „eine hohe Akzeptanz“, sagte Krautwaschl. Gleichzeitig wollen die Kirchen „aktiv auf die Veränderungen zugehen“, die durch die Pluralisierung der religiösen Landschaft entstünden. Rund 800.000, also über 70 Prozent der insgesamt 1,086.000 Schüler Österreichs besuchen einen konfessionellen Religionsunterricht (rund 618.000 den katholischen). Konkrete Modelle und Versuche der Zusammenarbeit über christliche Konfessoinsgrenzen hinweg gibt es bereits.