Thementage haben mittlerweile schon Tradition bei 3sat. Was sich im Fundus der vier Sender, die 3sat betreiben, angesammelt hat, wird seit Jahren zu spannenden, informativen, aufregenden, unterhaltsamen Themenpaketen geschnürt, die auszupacken sich immer wieder lohnt: Mit „Pop around the clock“ in die Konzertarenen dieser Erde, von der UNESCO geschützte Weltkultur- und Weltnaturstätten besuchen, „Große Entdecker“ bei ihren Expeditionen begleiten, dem „Imperium Romanum“ einen Besuch abstatten – und es gibt noch mehr, viel mehr, was in den Archiven nur darauf wartet, (wieder) gesendet zu werden, von 6.15 bis 6.00 Uhr meist oder gar eine Woche lang. Beides, Thementage wie einmal pro Monat eine Themenwoche, hat der Sender zu Beginn des Jahres versprochen und auch schon begonnen einzulösen. Nach „Leben im Alter“ und „Leben im Netz“ erkundet 3sat am 6. März einen Tag lang die Geheimnisse der Urzeit. In der Früh geht es 15 Milliarden Jahre zurück bis zum Urknall. Zwei Sendungen beschäftigen sich mit der Geburt der Erde und der Entstehung Europas. Die ersten Lebewesen auf der Erde stehen im Mittelpunkt ab 9.15 Uhr. „Vom Wasser aufs Land“ die eine, „Tierische Flugpioniere“ um 10.45 Uhr, die andere. Dokumentationen über Urmenschen wie „Lucy“ – deren zwei Millionen Jahre alte Überreste in Afrika gefunden wurden – und deren Leben sind am Nachmittag zu sehen. Um 18.30 Uhr beschäftigt sich dann ein „nano spezial“ mit den Rätseln der Urzeit. „Kathedralen der Steinzeit“ werden um 20.15 Uhr besucht, „Die geheime Entdeckung“ eines 47 Millionen Jahre alten Lebewesens und die sich daran knüpfenden Forschungsergebnisse folgen um 21.00 Uhr, ehe der handwerklich sorgfältige, mitunter auch schockierende Spielfilm „Am Anfang war das Feuer“ (22.15 Uhr) eine Geschichte aus der Frühzeit menschlicher Evolution erzählt.