Klinikum Wels-Grieskirchen.Jedes Jahr werden in Wels rund 40 Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als eineinhalb Kilogramm geboren, Tendenz stark steigend. Die Gründe dafür liegen unter anderem in den häufigeren Zwillingsschwangerschaften durch künstliche Befruchtung. Die Qualität der Neugeborenenmedizin entscheidet in diesen Fällen über die Überlebenschancen eines Kindes. Dabei stellt die internationale Vermont Oxford Studie dem Klinikum Wels-Grieskirchen ein hervorragendes Zeugnis aus. „Die internationale durchschnittliche Überlebensrate der Kinder unter 1500 Gramm Geburtsgewicht beträgt 85 Prozent, in unserem Haus hatten wir eine Überlebensrate von 95 Prozent“, berichtet OA Dr. Martin Wald, der die neonatologische Abteilung leitet. Sehr vorteilhaft ist bei Frühgeborenen auch die Ernährung mit Muttermilch. In Wels-Grieskirchen werden 33 Prozent aller Frühgeborenen bei der Entlassung vollständig mit Muttermilch ernährt, im internationalen Schnitt sind es nur 9 Prozent.
Schwierige Kinder
Das schwierige Verhalten „auffälliger“ Kinder kann auch psychische oder psychosoziale Ursachen haben. Diesen Kindern galt die Aufmerksamkeit der Tagung „Kinder und Jugendliche – zwischen Jugendwohlfahrt und Psychiatrie“, zu der die Diakonie Zentrum Spattstraße am 23. Februar eingeladen hatte.230 Fachleute sind der Einladung gefolgt. Die Spattstraße nimmt sich seit über 40 Jahren der schwierigsten Kinder an. 550 Mitarbeiter/innen erbringen ein bedarfsorientiertes Angebot.