Im Oberen Mühlviertel wurde eine unabhängige regionaleInitiative für den Erhalt und die Attraktivierung der Mühlkreisbahn gegründet. Sie weist darauf hin, dass diese Bahn in der„Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald“ das Rückgrat des Bezirksverkehrskonzeptes und die Lebensader der Region ist. Darüber hinaus, so macht die Initiative aufmerksam, bestehe ein gültiger Beschluss des oö. Landtags sowie eine Resolution von 111 Gemeinden der EUREGIO/Regionalmanagement Mühlviertel für den Ausbau dieser einzigartigen Regionalbahn. Die Initiative hat die Vision, dass 2015 der Zug die 58 Kilometer von Urfahr bis Aigen-Schlägl in 70 Minuten bewältigt und dass durch die Attraktivierung – auch über Buszubringer zu allen Haltestellen – die Fahrgastzahl auf vier Millionen verdoppelt wird. - http://muehlkreisbahn.blogspot.com
Mühlkreisbahn II
„Aktuell lassen wir alle Varianten prüfen, was jedoch durch die Baufälligkeit der Eisenbahnbrücke eine neue Dimension bekommen hat.“ – So beantwortet Mobilitäts-Landesrat Dr. Hermann Keplinger die KIZ-Frage, ob es die Mühlkreisbahn brauche. „Ein Problem der Mühlkreisbahn ist aber, dass 90 % der Fahrgäste erst in Rottenegg zusteigen und im oberen Streckenabschnitt die Trasse an den Siedlungsräumen vorbeifährt.“ Wie die Verkehre aus dem Mühlviertel in Linz verknüpft werden können, wenn es eine zweite Schienenachse durch Linz gibt, und wie die Verbindung zum Hauptbahnhof passieren kann, sei zu klären. Diese Fragen seien bestimmend für die Zukunft der Mühlkreisbahn. Dazu gesellen sich noch Fragen der Attraktivität. Bis 2017 gebe es jedenfalls Verträge für den Bahnbetrieb Urfahr-Schlägl.