„Wir haben derzeit keine Schönwetterlage in unserer Gesellschaft. Daher ist es umso wichtiger, dass wir gemeinsam deutlich für ein Miteinander und gegen soziale Ausgrenzung eintreten.“ Mit diesen Worten gab Caritas-Direktor Mathias Mühlberger den symbolischen „Startschuss“ zur Armuts-Tour.
Gestärkt auf den Weg. Viele Menschen kamen am Sonntag, 16. Mai, nach Grein, um ein Zeichen für Solidarität bei der Caritas-Tour „Zu Fuß gegen Armut“ zu setzen. Nach der Messe um 10 Uhr mit dem Rektor der Caritas, Ernst Bräuer, stärkten sich die Kirchenbesucher/innen und Wandernden noch bei einer Agape am Kirchenplatz. Die Bio-Bäckerei Gragger verteilte Biogebäck. Margarete Aschauer von der Flüchtlingshilfe der Caritas in Grein gab, unterstützt von ehrenamtlichen Helfer/innen und Asylwerber/innen den Wanderern „Wanderbinkerl“ am Stock mit.
Nur gemeinsam ist es zu schaffen. Die erste Etappe führte von Grein nach Perg, die 30 wetterunerschrockene Wanderer in Angriff nahmen. Einig waren sich alle, dass nur gemeinsam eine Verbesserung der sozialen Lage für Gruppen am Rand der Gesellschaft erwirkt werden könne. „Wenn es die Armut nur auch so davonwehen würde“, meinte eine Teilnehmerin angesichts der windigen Witterung. Die Veranstaltungen auf den Etappen sollen die Aspekte der Armut sichtbar machen und zum gemeinsamen Handeln ermutigen.
Veranstaltungen. Am Freitag-Abend, 21. Mai, wird Märchenerzähler Helmut Wittmann im Stift Lambach ein Märchen zum Thema erzählen. Am Samstag wird die letzte Etappe von Lambach nach Vöcklabruck gegangen. Mit einem Benefizkonzert von Kohelet 3 im Stadtsaal Vöcklabruck schließt die Armuts-Tour ab. Karten gibt es in allen oö Raiffeisenbanken. Dazu spricht die Caritas die Einladung aus, mitzugehen, hinzukommen.
- Infos: Bei der Caritas Tel.: 0732/7610-2020 bzw. unter www.zufussgegenarmut.at