Mit dem Fahrrad von A nach B. Eine schöne Erfahrung im heurigen Urlaub.
Es ist richtig, dass man nicht alles mit dem Fahrrad erledigen kann. Aber sehr viel. Ich hatte das Glück, vier Wochen ohne fahrbaren Untersatz (Auto) auskommen zu müssen und so war der Alltag davon geprägt, Erledigungen wie das Einkaufen, Rezepte besorgen, Freunde treffen u.v.a.m. mit dem Fahrrad durchzuführen. Am schönsten aber waren die längeren Radtouren. Ich fuhr von Linz aus nach St. Georgen/G., über das Gusental nach Gallneukirchen und wieder zurück nach Linz oder machte eine Besichtigungstour nach Kremsmünster. Eine weitere Tour führte mich über Leonding, Mühlbach, Wilhering, Ottensheim, Walding, Rottenegg nach Gramastetten und über den Pöstlingberg zurück nach Linz. Ich habe mich einmal kurz einer Radrennfahrergruppe angeschlossen, die ständig an die 35 Stundenkilometer geradelt ist. Das ist nichts für mich, da nehme ich keine Natur mehr wahr und bin drauf und dran, den Anschluss zu verlieren. Ich nehme mir Zeit für die Natur, für mich selbst, mache Pausen bei kleinen Kapellen, bleibe da eine Stunde sitzen, bete, jausne und grüße vorbeikommende Einheimische. Einfach herrlich, einfach Mensch sein.
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- Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at. Einsendeschluss ist Freitag, 10. September 2010.
- Beim Denk Mal in Nr. 33 (Die Großglockner-Hochalpenstraße liegt im Nationalpark Hohe Tauern) haben Karola Glechner, Braunau; Maria Wall, St. Georgen/Gusen und Alfred Herrmüller, Krenglbach gewonnen. Wir gratulieren!