Treffen im Freundes- und Familienkreis kommen während des Arbeitsjahres oft zu kurz. Mein Urlaub im Inland bot Gelegenheit, von einer Station zur nächsten zu reisen. Ausgangspunkt war mein Linzer Basislager.
Ein Leben aus dem Koffer ist nicht meine Idealvorstellung vom Leben. Für einen begrenzten Zeitraum hat das Vagabunden-Dasein durchaus seinen Reiz. Die Urlaubs-Tour habe ich mit dem elterlichen Wochenendhäuschen am Ausee begonnen. Frischer Wind und Regen trieben meinen Partner und mich zu Spaziergängen in die Aulandschaft und zur Donau. Dort beobachteten wir den Schiffsverkehr beim Kraftwerk Abwinden/Asten, beäugten Tauben, Möwen und Reiher, die am Uferrand für ihren Lebensunterhalt sorgen. Die Welt bestaunen, ohne auf die Uhr zu gucken, das tat gut. Weiter ging die Reise nach Windischgarsten. Regen und Hitze wechselten dort einander ab, hielten uns von kleinen Bergtouren aber nicht ab. Freunde, die mit uns Urlaub machten, sorgten zudem für Beständigkeit und Gemütlichkeit. In Neukirchen am Walde – und der Name hält, was er verspricht – genossen wir anschließend die Abgeschiedenheit mitten in der Natur und die Ruhe im Haus der Schwiegereltern, bevor wir in Wien unseren Schlusspunkt setzten. Auch hier lockte die Donau. Mit dem Motorboot entführte uns Kapitän Markus in eine stille Bucht. Dort genossen wir den bislang letzten sonnigen Tag in diesem Sommer. Schön war´s!
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- Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at. Einsendeschluss ist Freitag, 17. September 2010.
- Beim Denk Mal in Nr. 34 (An den Gardasee grenzen die Regionen Lombardei, Venetien und Trentino) hat Frau Monika Edlinger aus Sierning eine Bistroschürze gewonnen. Wir gratulieren!