In meiner freien Zeit gehe ich gern in Bibliotheken, um im Hörbuch- und Hörspielsortiment zu stöbern. Zu Hause besitze ich auch einen kleinen Bestand – von Grimms Märchen bis geschichtliche Romane – , den ich immer wieder hervorhole, um mir etwas erzählen zulassen.
Hörbücher und Hörspiele haben den Vorteil, dass ich – außer Zuhören – nichts tun muss. Ich schließe die Augen und lausche der Stimme. Manchmal muss ich auch achtgeben, dass ich vor Entspannung nicht einschlafe. Seit meiner Kindheit sind Hörbücher und Hörspiele fester Bestandteil meines Lebens. Damals drehte sich bei mir alles um Grimms oder Andersens Märchen. Auch als Erwachsene bekomme ich immer noch gerne etwas vorgelesen. Meine aktuellen Hör-Reisen sehen beispielsweise so aus: Bei der Hörspielbearbeitung des Romans von Anna Seghers „Das siebte Kreuz“ geht es um den Ausbruch sieben Gefangener aus dem Konzentrationslager Westhofen bei Worms in Deutschland. Hier bekomme ich hautnah zu spüren, unter welcher Todesangst die Flüchtigen vor ihren Verfolgern gestanden sein mussten. Das Hörspiel „Der Baum des Haders“ führt in die Welt und Zeit der Njals-Saga – die der Wikinger in Island. Diese Saga gilt als Islands bleibender Beitrag zur Weltliteratur.Die Hörbücher der Kinder-Uni machen mir viel Freude. Die wesentliche Sachinformation wird mit lustigen Details gespickt vorgetragen, so bleibt das Gehörte länger im Gehirn haften.
Machen Sie mit: Was ist der Unterschied zwischen einem Hörspiel und einem Hörbuch? Wir verlosen zwei Hörbücher.
- Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at. Einsendeschluss ist Freitag, 24. September 2010.
- Beim Denk Mal Nr. 35 (Man überquert 10 km unterhalb von Linz das Kraftwerk Abwinden-Asten) hat Barbara Ranetbauer aus St. Martin gewonnen.