„Spätzle“ sind nichts anderes als kleine „Spatzen“, deshalb widmen wir das erste Rezept in diesem Arbeitsjahr dem Domspatzjubiläum. Ingrid Pernkopf, erfolgreiche Kochbuchautorin und Wirtin in Gmunden, erzählt: „Früher war das ein einfacher Mehl-Wasser-Teig. Mittlerweile verfeinert man das mit Ei, Milch, Sauerrahm oder Topfen und es gibt geschmackliche Verfeinerungen mit Spinat oder Karottensaft.“ Man kann Rote- Rübensaft oder gemixte Kräuter mit Öl unter den Teig mischen (etwas mehr Mehl verwenden) oder ihn mit Tomatenmark oder Paprikapulver einfärben. Geriebenes, getrocknetes Gemüse verfeinert den Teig. Spätzle kann man süß servieren mit Apfelkompott, mit Mohn oder Nüssen.Sie passen als Beilage zu Rind oder Wild – in brauner Butter geschwenkt, mit Kernöl oder anderen feinen Ölen beträufelt.
Zutaten: 4 Eier, ca. 160 g griffiges Mehl, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss. Zubereitung: Mehl mit Eiern vermengen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen. In einem Topf reichlich Salzwasser aufkochen und die Spätzle durch ein Spätzlesieb direkt in das kochende Wasser einkochen (oder von einem Schneidbrett ins kochende Wasser schaben.) Aufkochen lassen, abgießen und je nach weiterer Verwendung abschrecken und/oder in Butter schwenken.
- Aus: Die oberösterreichische Küche, Edition Oberösterreich.