Ein Butzen meint eine runde Gestalt. Und mit „Hag“ werden Hecken bezeichnet. Die Hagebutte ist damit ein rundes Ding in einer Hecke.
Natürlich kennen alle die Bezeichnung Hagebutte. Und wahrscheinlich ist auch den meisten der Begriff Hetschepetsche bekannt. „Hetschpetsch“ riefen wir in der Jugendzeit und meinten ätsch petsch, wenn wir die Samenkörnderln aus der Hagebutte jemandem ins Hemd gesteckt haben. Das war nicht nett, aber lustig.
Im Herbst reift die Hagebutte heran. Ihr Fruchtfleisch wird im Spätherbst geerntet. Es ist reich an Vitaminen und schmeckt süßsauer. Die Nüsschen mit den feinen Härchen, die für den Juckreiz verantwortlich sind, der von uns einst Schabernack treibenden Jugendlichen gewollt war, sollten nicht mitgekocht oder mitverarbeitet werden. Sie können auch Allergien verursachen.
Hetschepetsche sind im Herbst wie Sanddorn oder Vogelbeeren und andere Früchte auch ein gesuchtes Vogelfutter.
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- Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at. Einsendeschluss ist Freitag, 1. Oktober 2010.
- Beim Denk Mal Nr. 36 (den Donauwalzer hat Johann Baptist Strauß, der als Johann Strauß Sohn bekannt ist, komponiert) haben Käthe Schneeberger aus Putzleinsdorf, Anna Daxner aus Ebensee, Christine Hermann aus Oftering, Robert Ennsberger aus Atzbach und Gertrud Stieber aus Linz gewonnen.