Hubert, der Patron der Jäger und Forstleute wird am 3. November verehrt. Er hat sich im Schmerz über den frühen Tod seiner Frau immer mehr in die Wälder zurückgezogen und beim Jagen vergessen wollen.
Eines Tages, so die Legende, hat der jagende Hubert einen Hirsch gesehen, der zwischen dem Geweih ein leuchtendes Kreuz trug. Es war ihm Zeichen, dass er sein Leben Gott weihte. Dass er Bischof wurde, wissen wenige; die Jagdlegende kennen die meisten. Das ist ein Schicksal vieler – vergessen wird, was war, man erinnert sich daran, was vielleicht nicht war.
Vielleicht ist der hl. Hubert deshalb ganz besonders als Patron der Jäger geeignet. Denn auch von den Jägern wird – Jägerlatein! – vieles erzählt, was gar nicht ist oder war. Wir dagegen wollen Tatsachen berichten:In Österreich gibt es etwa 115.000 Jäger und wohl auch ein paar -innen. 2009 wurden in Oberösterreich mehr als 3100 Rotwild-Tiere geschossen, knapp 70.000 Rehwild, fast 1500 Gamswild, über 30.000 Hasen, mehr als 20.000 Wildenten und mehr als 26.000 Fasane. Mickrig sind dagegen die Jagderfolge bei Rebhühnern (150), Schnepfen (978), Kaninchen (8) und Murmel (4). Immerhin wurden 1290 Dachse, 6505 Füchse und 4124 Marder erlegt. Über Katzen schweigt die Statistik.
Machen Sie mit: Hier sind Tatsachen angeführt. Sie sollten mit Phantasie-Geschichten ergänzen, auch Jägerlatein genannt. Schreiben Sie uns bis 12. November solche Sprüche. Wir verlosen zwei passende Bücher.
Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at. Beim Denk Mal Nr. 42 (wir fragten nach österreichischen Persönlichkeiten, die nicht auf dem heutigen Gebiet von Österreich geboren wurden) hat Albertina Hager aus Ebensee gewonnen.