Begonnen hat die Karriere des Adventkalenders als Zählhilfe für die Tage, die es bis Weihnachten noch dauert. Eine Zähl-Methode war, jeden Tag einen Strohhalm in dieKrippe zu legen.
Der erste Adventkalender könnte Mitte des 19. Jahrhunderts in Verwendung gewesen sein. So genau lässt sich das nicht sagen. Christliche Familien hängten damals nach und nach Bilder an die Wand. Am Ende hingen 24 Bilder – Weihnachten war da.
Einen Bilder-Adventkalender wollen wir mit diesem Denk Mal auch anregen, zumindest gedanklich; aber es könnte auch handfeste Umsetzung daraus werden: Welche Bilder der Erwartung oder des Wieder-ein-Stück-mehr-Mensch-Werdens im Jahr 2010 würden Sie hinter den Türchen des Adventkalenders platzieren, um dann Tag für Tag an ein Ihnen wichtiges Ereignis, eine Begegnung, eine Wende, ein Gefühl ... erinnert zu werden?
Machen Sie mit: Gestalten Sie Ihren Erinnerungs-Bilder-Adventkalender, gedanklich oder materiell und schicken Sie uns bis 3. Dezember ein Bild, eine Erinnerung, dem/der Sie hinter einem der Türchen einen Platz gegeben haben. Wir verlosen einen heimischen Christbaum (d.h. wir ersetzen die Kosten des Kaufs).
- Beim Denk Mal Nr. 45 (wir fragten nach Quergedachtem) haben gewonnen: Ingrid Katzmaier, Herzogsdorf (z. B.: Jemand, der einen vor einer Dummheit bewahrt = TORSCHÜTZE) und Martina Hangl, Meggenhofen (z.B. Suche nach dem B = BESUCHE).