Das Auto ist beladen mit getrenntem Müll. Ich steuere eine Altstoff-Sammelstelle an. Mehrere Container für Weißglas und Buntglas stehen da, die gelben Container fürs Plastik und ein Behälter für Dosen. Meine zwei großen Taschen Altpapier werde ich nicht los. Altpapier wird hier nicht gesammelt.
Macht nix. Ich muss ohnedies zum Einkaufsmarkt. Dort werd’ ich meine Sachen los. – Denkste! Auch hier: Glas, Plastik, Dosen, kein Papier. Das nervt. Die Taschen hätte ich nach Entleerung als Einkaufstaschen gebraucht. Die Sorgen der Entsorgung nicht los geworden, werde ich zum Mülltouristen und suche eine weitere Sammelstelle auf. Endlich ein Papier-Container! Allerdings: Er quillt über, mein Papier hat da nicht mehr Platz. Manche vor mir haben das Papier einfach daneben abgestellt oder abgeworfen.
Zeitungspapier liegt auf dem Boden. In Österreich, lese ich, wurde abgestimmt, welchen Namen das Panda-Baby in Schönbrunn bekommt:Fu Hu, glücklicher Tiger. Tolle Demokratie! Wir dürfen entscheiden, wie Panda-Bärlis heißen. Wir könnten ja auch abstimmen, wie wir die Altstoffsammelstellen nennen: Fehlender Container. Volle Behälter. Vermüllter Platz. Darüber könnten unsere Kami Hu, die Papiertiger, nachdenken.