Alle Jahre wieder nehme ich es mir vor: Beim Wettbewerb „Wer hat die meisten verschiedenen Kekssorten“ mache ich nicht mit. Ein Mürbteigkekserl, ein gespritztes, eine Sorte Lebkuchen. Basta. Die moderne Hausfrau verzichtet auf diesen Vorweihnachts-Stress und achtet auf ihr Wohlbefinden. Besinnung statt backen ist angesagt. Die Arbeit, die hinter einem Keks steckt, wird beim Verkosten meistens ohnehin nicht geschätzt. Ohne große Bewunderung wird das Kekserl in den Mund gesteckt und weg ist es! Aber dann muss ich mich schon beim Aussuchen für ein passendes Rezept für die Kirchenzeitung beherrschen, nicht alle möglichen Rezepte genauestens zu studieren.Vielleicht doch das eine oder andere ausprobieren?Es gibt ja Keksrezepte, die sich auch in der „schnellen Küche“ gut verwirklichen lassen, die Kinder möchten so gerne mitmachen und es schmeckt doch so gut … Zum Keksebacken lege ich immer eine CD mit einem Hirtenspiel in die Musikanlage.Adventliche Musik, Teig kneten und verarbeiten, dabei die Gedanken fließen lassen, die Kinder friedlich bei der Sache, Kekserlduft – recht viel besinnlicher geht nicht!Wie viele Sorten es bis Weihnachten werden? Das ist egal. Es ist ja kein Wettbewerb.