Das waren diesmal sehr lange Weihnachtsferien. 17 freie Tage sorgten für Freude bei den Kindern und für Verzweiflung bei manchen Eltern. Nicht bei mir! Ich genieße das große Glück, eine ganz tolle Familie zu haben, auf die weihnachtlichen Treffen freuten sich auch heuer wieder Jung und Alt! Mit wachsender Unruhe verfolgte ich allerdings, dass noch immer viele Kekse in den Vorratsdosen darauf lauerten, von mir gegessen zu werden. Als meine persönliche Kalorienkurve endlich das oberste Limit erreicht hatte, entschied ich selbstlos, die restlichen Schokokugerl und Linzer Augen ganz meinen Lieben zu überlassen. Die nächste harte Bewährungsprobe in figurtechnischer Hinsicht war der Besuch von lieben Freunden. Beim geselligen Rückblick auf die Ferien durften süße und pikante Leckereien nicht fehlen. Am nächsten Tag reichte ein kurzer Blick in den Spiegel: Ab sofort war meine Familie Alleinversorger. Ich versuchte, die Küche nur mehr in Notfällen zu betreten. Ein Spaziergang in eisiger Kälte reduzierte die Kalorien leider nur im homöopathischen Bereich. Natürlich freue ich mich wieder auf die nächsten freien Tage mit meiner Familie. Aber bis dahin genieße ich den Alltag mit deutlich weniger kulinarischen Versuchungen und ohne Angst vor dem Blick in den Spiegel.