Valentinstag. Tag der Geschenke aus Zuneigung: Blumen, Perlen, Parfüms. Es darf schon was kosten! – Die Umgebung sollte halt nicht so geizig oder neidisch sein, wie in der Bibel berichtet.
„Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben?“ Diese Frage von Judas Iskariot berichtet der Evangelist Johannes in der Schilderung von der Salbung in Betanien (Marta und Maria). Ähnlich Markus: „Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese Verschwendung? Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können.“ Im Hohenlied wird dieses kostbare Parfüm zweimal besungen: „Solange der König an der Tafel liegt, gibt es seinen Duft“, heißt es an einer Stelle. An einer anderen wird die Braut verklärt: „Ein Lustgarten sprosst aus dir, Granatbäume mit köstlichen Früchten, Hennadolden, ..., Krokus, Gewürzrohr und Zimt, alle Weihrauchbäume, Myrrhe und Aloe, allerbester Balsam.“
Machen Sie mit: Wie heißt die Pflanze, von der in der Bibel viermal die Rede ist? Sie enthält ein Öl, das zur Herstellung von Parfüm dient und kam wie Kassia und Zimt aus Indien ins Heilige Land. Schreiben Sie uns die Lösung bis 18. Februar. Wir verlosen Duftendes.
- Zum Denk Mal Nr. 4 können wir erst nächste Woche die Gewinner/innen bekanntgeben, da das Wetter vom 9. Februar (= nach Redaktionsschluss) vorherzusagen war.