Zwanzig Jahre lagen zwischen dem Ende des Ersten und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges und es waren schwierige Jahre für die Bevölkerung und die politisch Verantwortlichen. Das Oö. Landesarchiv widmet sich nun der wissenschaftlichen Bearbeitung der Zeit der „Ersten Republik“ in Oberösterreich von 1918 bis 1938. Dafür werden u.a. Sitzungsprotokolle des Landtages und der Landesregierung und Regionalzeitungen mit neuen digitalen Möglichkeiten ausgewertet. Bis 2018 sollen mindestens sechs Bände zu einzelnen Themen sowie mehrere Spezialbände vorliegen. Darin werden soziale, wirtschaftliche und kulturgeschichtliche Themen, politische Verhältnisse und Ereignisse sowie die Biografien der Landeshauptmänner Heinrich Gleißner und Josef Schlegel beleuchtet. „Wir sind verpflichtet, der nächsten Generation eine Grundlage zu liefern, damit sie sich mit dieser Zeit auseinandersetzen kann“, so Landeshauptmann Josef Pühringer.