Ausgabe: 44/2011, Rätsel, Tote, Reich, Leichen, Ägypten, Musik
07.11.2011
Bei den Ägyptern wohnten die Lebenden in Lehmhütten und die Toten hatten Prachtunterkünfte. Die Spartaner dagegen verboten Leichengepränge per Gesetz. – Der Umgang mit den Verstorbenen ist Ausdruck der Vorstellungen vom Jenseits.
In manchen Kulturen wurde den Toten Geld mitgegeben, damit sie den Fahrlohn ins Jenseits zahlen konnten. Grausam war der fürstliche Brauch da und dort, die Toten nicht nur mit Essen und Trinken zu bestatten, sondern auch den ganzen Hofstaat mitzubegraben. Wie ein Mensch bestattet wird, das hat Einfluss auf sein Leben im Jenseits: Dies glaubten viele Völker des Altertums, die ihren Toten prachtvolle Grabmäler und Bestattungspaläste errichteten. Unbestattete Tote müssten, so glaubten z.B. die Griechen, ruhelos am Grenzfluss zum Totenreich umherirren.
Machen Sie mit: Seebestattung, Feuerbestattung, Mumifizierung, Grabstelle, Urnen, Friedhöfe, ... es gibt viele Begriffe rund um den Totenkult. Eine besondere Art der letzten Ruhestätte verbirgt sich hinter dem Wort „Herzlgruft“. Kennen Sie die Bedeutung? Schicken Sie uns Ihre Antwort bis 11. November, wir verlosen zwei Musik-CDs.
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- Beim Denk Mal Nr. 42 haben Emil Miggisch aus Gunskirchen und Josef Unterguggenberger aus Unterweitersdorf gewonnen! (Weltweit gab es im Jahr 2000 durchschnittlich einen Priester pro 2579 Katholiken; in Afrika kam auf 4786 Katholiken ein Priester, in Amerika auf 4298, in Asien auf 2463, in Europa auf 1343 und in Ozeanien auf 1658 Katholiken ein Priester. Damit war die richtige Antwort: Europa)