Missio OÖ: Spenden und beten --- „Vorzeigemodell“ im Brüder-Spital
Ausgabe: 2012/03, Missio, Spenden, beten, Vorzeigemodell, Brüder-Spital, Kurz
23.01.2012
Missio OÖ: Spenden und beten
Die Französin Pauline Marie Jaricot (1799 – 1862) ist unter Österreichs Christen so gut wie unbekannt, sie gehört aber zu den großen Frauen der Kirche: Die Fabrikantentochter aus Lyon rief als Jugendliche im Jahr 1819 einen Missionsverein ins Leben, der Modellcharakter für nahezu alle weiteren Werke in ganz Europa hatte. Auch Missio Österreich steht in dieser Tradition. Die Mitglieder des international ausgerichteten „Werkes der Glaubensverbreitung“, wie der Verein in Lyon genannt wurde, verpflichteten sich, täglich ein Gesätz des Rosenkranzes zu beten und wöchentlich einen Sou zu spenden. Jariocots Idee wird zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Als sie 1862 stirbt, sind 2,5 Millionen Franzosen, 15 Prozent der Bevölkerung, Mitglieder des Werks. Zum Gedenken des 150. Todestages von Pauline Jaricot haben Missio OÖ Diözesandirektor Heinz Purrer und P. Norbert Kuschel OCD am 9. Jänner 2012 einen Gottesdienst gefeiert, den Schüler/innen des Musikgymnasiums Linz mitgestaltet haben.
Missio möchte die Gebetsaktion von Pauline Jaricot wieder beleben. Wer sich beteiligen möchte, erhält Informationen unter www.missio.at oder Tel.:0732/77 26 76-11 45.
„Vorzeigemodell“ im Brüder-Spital
Als „Vorzeigemodell“ bezeichnete der Staatssekretär für Integration, Sebastian Kurz, bei seinem Besuch bei den Barmherzigen Brüdern in Linz das Projekt SPES (Sprach- und Entwicklungsscreening). In Zusammenarbeit mit oberösterreichischen Kinderärzten wurden anlässlich der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen über 4000 Kinder im Alter von zwei und drei Jahren hinsichtlich ihrer Sprachentwicklung untersucht. Darunter befanden sich 1000 Kinder mit Migrationshintergrund. Aber jetzt geht das ganze schon wieder von vorne los: Dies en Sie.