Beim Neujahrsempfang der Oö. Wirtschaftskammer für Publizisten hob Kammerpräsident Rudolf Trauner das Miteinander hervor: „Wirtschaft und Soziales dürfen keine Gegensätze sein, auch Kirche und Wirtschaft nicht.“ Er wies auf die drei Forderungen des oberösterreichischen Sozialethikers P. Johannes Schasching SJ hin, denen er sich voll und ganz anschließen kann: „Wirtschafte sachgerecht, menschengerecht und gesellschaftsgerecht.“ Trauner erwähnte auch die laufenden Gespräche zwischen Kirche und Wirtschaftskammer in Oberösterreich. Ergebnis soll eine gemeinsame Stellungnahme „Kirche und Wirtschaft“ sein, ähnlich dem Manifest für Gerechtigkeit, das 2010 von Kirche, Arbeiterkammer und Gewerkschaft erarbeitet wurde. Einen Zeithorizont möchte Trauner nicht nennen: „Noch geht es ein wenig hin und her, im Prinzip sind wir aber auf einer Linie.“