Zu Lichtmess konnte früher in der Landwirtschaft Mägde und Knechte zu einem anderen Bauern wechseln.Bekannt ist auch der Brauch, Kerzen, etwa Wetterkerzen und Totenkerzen, weihen zu lassen.
Simeon erkannte das Kind Jesus im Tempel als Heil und rühmte Gott: „Licht, das die Heiden erleuchtet“ (Lk 2,32).
Schon im vierten Jahrhundert ist in Jerusalem das Fest zur „Darstellung des Herrn“ gefeiert worden. Früher stand es am 14. Februar im Kalender, jetzt am 2. Februar. Vielfach war und ist der marianische Aspekt im Vordergrund: „Maria Lichtmess“. Dazu gibt es eine Reihe von Bräuchen, Lichtungen im Alltag.
Zu Lichtmess geht in der Landwirtschaft traditionell das Wirtschaftsjahr zu Ende. Mägde und Knechte konnten zu einem anderen Bauern wechseln. Daher gab es (und gibt es teilweise noch) ein Festessen – das Lichtbratl. Bekannt ist auch der Brauch, Kerzen, etwa Wetterkerzen und Totenkerzen, weihen zu lassen. Mit Lichtmess endete der weihnachtliche Festkreis, höchste Eile also, die Weihnachts-Krippen abzubauen. Seit es Strom gibt, bereichert eine neue Wortdeutung das Brauchtum: Am 2. Februar um 20 Uhr wird die Wattstärke aller eingeschalteten elektrischen Lichter im Land gemessen.
Machen Sie mit. Welche dieser Brauchtums-Aussagen oben ist falsch? Schicken Sie uns bis 10. Februar Ihre Lösung. Sie können aber auch schätzen: Wie groß ist die Wattzahl aller in Österreich um 20 Uhr brennenden Lichter an einem normalen Februartag wie dem 2. Februar? Wir verlosen ein Brauchtumsbuch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 3 hat Sr. Michaela Corn, Wels, gewonnen (zu Österreichischem: was ausländische Mitschwestern von Österreich kennen).