In der Fastenzeit gibt das „Denk Mal“ ernste Denk-Anstöße zur Überschrift: „Woran es vielen mangelt“. In dieser Folge lenken wir den Blick auf die Situation von Frauen.
Durch den Familienfasttag am 2. März will die Katholische Frauenbewegung kfb 100 Frauen-Förderungs-Projekte in den armen Ländern unterstützen. Weltweit ist für Frauen vieles knapp, es wird ihnen vorenthalten, wozu Männer viel leichter Zugang finden.
Frauen erhalten nur zehn Prozent des Welteinkommens und besitzen nur ein Prozent des Eigentums, obwohl sie mehr als die Hälfte der Arbeitsleistungen erbringen. Von dieser Arbeit wird nur ein Drittel bezahlt. Zwei Drittel der weltweit 1,3 Milliarden in Armut lebenden Menschen sind Frauen. Ebenfalls sind zwei Drittel der knapp eine Milliarde Analphabeten Frauen und zwei Drittel der Kinder, die keine Grundschule besuchen oder sie vorzeitig abbrechen, sind Mädchen.
Machen Sie mit. Wo erleben Sie Frauenbenachteiligungen, auch bei uns? Schreiben Sie uns bis 9. März. Wir verlosen ein Frauen-Buch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 6 hat Christine Hager, Kuchl, gewonnen. (Sie hat uns u.a. folgenden Witz geschickt: In einem Gasthaus im Lungau hat ein Amerikaner groß angegeben, auf welchen Gipfeln er schon überall war. Das ärgerte einen Einheimischen, der den Amerikaner dann fragte: „Kennst‘ das Tote Gebirge?“ – „Nein“ war die Antwort. Darauf prahlte der Österreicher: „Na siagst, des hoat mei Voata daschlogn!“)