- Hartheim-Konferenz. Soziale Phänomene mit „biologischen“ Eigenschaften zu erklären, ist wieder ein im Vormarsch befindliches Denkmuster. Letztes Wochenende befasste sich damit die III. Hartheim-Konferenz. Biologisierende Erklärungen setzen sich über komplexe soziale Zusammenhänge hinweg und reduzieren Eigenschaften auf eine Ursache, die in der Person liege. Die Nationalsozialisten haben in dieser Ideologe „unwertes“ Leben ausgelöscht. Hartheim diente dem NS-Euthanasieprogramm bis 1941 als Tötungsanstalt, dann wurden dort „lebensunwerte“ KZ-Häftlinge aus Mauthausen, Dachau und Buchenwald ermordet. Insgesamt verloren in der Gaskammer von Hartheim 30.000 Menschen das Leben.
- Bauernbund. Die neue Direktorin des OÖ Bauernbundes, Maria Sauer, will mithelfen, den Arbeitsplatz und Lebensraum Bauernhof zu sichern. „Die oberösterreichischen Höfe“, sagte sie, „sind attraktive Arbeitsplätze, gesunde und wertvolle Lebensräume für Jung und Alt, Ausbildungsplätze und Ruhepole, die in einem starken, gesunden und sozialen Gefüge für die Zukunft gestärkt werden müssen.“
- Energieverbrauch. Seit 2007 sinkt in Oberösterreich der Energieverbrauch pro Jahr durchschnittlich um 3,4 Prozent. Gleichzeitig steigt der Anteil erneuerbarer Energie. Bereits 86 Prozent des in Oberösterreich erzeugten Stroms kommt aus erneuerbaren Quellen. – Landesrat Rudi Anschober sieht fünf Jahre nach dem Start die oberösterreichische Energiewende als Erfolgsgeschichte.
- Caritas in Steegen. Nach weniger als einem Jahr Bauzeit konnte die Caritas am 29. Februar in St. Pius, Steegen, ein Haus für das Betreuungsangebot des Intensiv Betreuten Wohnens eröffnen. SPAR OÖ, die „Freunde der Caritas“ und andere Spender haben das Projekt unterstützt.