Am 29. März diskutierten der Grieskirchner Pfarrer Mag. Johann Gmeiner und der Begründer der „Pfarrerinitiative“ Dr. Helmut Schüller im Oö. Pressclub in Linz.
Über „Gehorsam zwischen Gewissen und Autorität“ diskutierten am 29. März der Grieskirchner Pfarrer Mag. Johann Gmeiner und der Begründer der „Pfarrerinitiative“ Dr. Helmut Schüller im Oö. Pressclub in Linz. Kirchliche Gemeinschaft beschränke sich nicht auf die Pfarr- oder Diözesanebene, betonte Gmeiner, sie sei auch global bedeutsam. Nur im Gehorsam dem Petrusdienst, also dem Papst gegenüber sei die Einheit der Weltkirche möglich. Sowohl Schüller als auch Gmeiner plädierten für eine „Pastoral der Nähe“. Schüller meinte, statt Pfarren zusammenzulegen wären noch kleinere Einheiten zu schaffen. „Die Kirche zieht sich zurück aus der breiten Nähe zu den Menschen“, stellt er fest. Als ein besonderes Manko wertet er die Abwesenheit der Frauen in den kirchlichen Ämtern. Er konstatierte darin einen „Körpersprachfehler“ der Kirche. Gmeiner äußerte Verständnis für Reformanliegen, betonte aber, für ihn hätte die Tradition der Kirche, wie sie Bischöfe vertreten, Bedeutung.