Der „Initiative Christlicher Orient“ (ICO) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Die ICO konnte 414.500 Euro an Spenden für die Unterstützung der bedrängten Christen in den Ländern des Nahen Ostens aufbringen. Damit sind die Einnahmen gegenüber dem Jahr 2010 um zwei Prozent gestiegen. „ICO-Gründer und Motor“ Prof. Hans Hollerweger freut sich, dass – zusätzlich zu den Eigenmitteln – auch eine Reihe von Institutionen der ICO 96.000 Euro anvertraut haben. Dazu gehören die MIVA, die Dreikönigsaktion, das Welthaus Linz, die Oö. Landesregierung, Kirche in Not und Missio Erzbistum Köln. So konnten in christlichen Dörfern des Nordirak pastorale und soziale Initiativen mit 305.000 Euro unterstützt werden. Der Nordirak ist das Schwerpunktgebiet der ICO. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Hilfe für Bethlehem (103.000 Euro im Jahr 2011).
Autos für Missionare
Über einen neuen Spendenrekord freut sich die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft): Das kirchliche Hilfswerk verzeichnete im Vorjahr Einnahmen über 5,2 Millionen Euro, was gegenüber 2010 einen Zuwachs um rund fünf Prozent bedeutet. Mit den Spenden wurden 339 Hilfsprojekte mit 1365 Transportmitteln in 69 Ländern unterstützt. Haupteinnahmequellen sind die jährliche „Christophorus-Aktion“ im Juli und die „Mai-Aktion“, bei der unter dem Motto „Delegados de la Palabra“ Geld für Fahrräder für Katechisten gesammelt wird. Für einen weiteren großen Teil des MIVA-Budgets sorgen zudem die Sternsinger der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar. Zehn Prozent aus den Einnahmen der Dreikönigsaktion (heuer: 1,4 Millionen Euro) fließen an die MIVA-Hilfsprojekte.