- Am 26. April 2012 vollendet KonsR Georg Atzlesberger, Augustiner Chorherr von St. Florian, das 70. Lebensjahr. Er wurde 1942 in Linz geboren, feierte 1961 die Ordensprofess und wurde 1966 zum Priester geweiht. Seit 1989 ist Atzlesberger Seelsorger in Berg an der Krems. Im Stift hat er die Funktion des Wirtschaftsdirektors.
Dank
- Kinderdörfer P. Alfred. Verbunden mit einem Osterwunsch berichtet die Verwaltungsleiterin von der Situation der beiden Kinderdörfer, die der oberösterreichische Franziskanermissionar P. Alfred Spießberger vor beinahe vier Jahrzehnten in Bolivien errichtet hat. Der Staat beginnt nun bei der Betreuung von Kindern in einer nicht nachvollziehbaren Weise zu sparen. Kinder werden vom Sozialamt nur kurze Zeit in die Obhut der Kinderdörfer gegeben, um dann wieder in ihre Familien oder zu Verwandten zurückgeschickt zu werden – obwohl sie für die Kinder nicht ausreichend sorgen können. Die Verwaltungsleiterin dankt für alle Hilfe und bittet um weitere finanzielle Unterstützung. Vielversprechend entwickelt sich die Idee, gemeinsam mit Studenten Soja-Produkte zu entwickeln. P. Alfred Spießberger OFM, der Gründer der Kinderdörfer, ist in ärztlicher Behandlung und braucht Schonung, berichtet die Verwaltungsleiterin Lola Balta El-Hage.
- Timelkam. Der EINE-WELT-KREIS TIMELKAM spendete kürzlich 7.000 Euro für die Missionsarbeit von Sr. Hildegard Litzlhammer (rechts). Sr. Hildegard arbeitet knapp 30 Jahre im Kongo, weithin bekannt wurde sie durch die Gründung des „Café Mozart“ in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo. Die Don-Bosco-Schwester aus Eggerding ist derzeit auf Heimaturlaub. Zum Café Mozart gehört auch eine – staatlich anerkannte – Berufsschule, in der Konditoren, Bäcker und Kellner ausgebildet werden. Zurzeit besuchen in drei Jahrgängen 103 Lehrlinge die Schule. 30 Jugendliche haben bereits eine Lehre abgeschlossen, 25 von ihnen haben schon einen Arbeitsplatz, freut sich Sr. Hildegard. Mit der Spende des 15-köpfigen Eine-Welt-Kreises unter Leitung von Zita Grabner (links) will sie ein weiteres ihrer Projekte finanzieren, ein Haus für „Strassenkinder in Kinshasa“. Mit dem Betrag von 7.000 Euro kann sie neun Monate lang alle anfallenden Kosten abdecken.
- Hörsching. Mit den Einnahmen vom Suppensonntag (1.311 Euro) unterstützt die Pfarre Hörsching wieder ihre Partnerpfarre San Francisco de Asis in San Ignacio de Velasco in Bolivien. Mit dem Betrag wird das Anlegen von Gemüsegärten gefördert.
- Pabneukirchen. Schon seit über 30 Jahren verziert Christine Steiner (rechts) die Altarkerzen zu den Hochfesten in der Pfarre Pabneukirchen. Für diesen Beitrag zu lebendigen Liturgiefeiern dankt ihr die Pfarre ganz herzlich. Der Dank gilt auch Johann Mitterlehner, der ebenfalls für Feste Kerzen verziert. Schon Wochen vor den Festen nimmt Steiner Kontakt zum Pfarrassistenten auf, um sich nach dem Leitthema des Gottesdienstes zu erkundigen und sich damit auseinanderzusetzen. Die heurige Osterkerze hat sie nach dem Wort aus dem Johannesevangelium gestaltet: „Das Weizenkorn muss sterben – durch den Tod hindurch bringt es reiche Frucht.“
Weihejubiläum
- Am 24. April 2012 begeht P. Albert Gabriel SDS den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe. Der Salvatorianerpater stammt aus St. Peter am Wimberg, er ist Kirchenrektor der Donaucity-Kirche in Wien (in unmittelbarer Nähe zur UNO-City). Mit Schüler/innen gründete er in Wien-Mariahilf Wiens bekannteste Obdachloseneinrichtung, die „Gruft“. P. Albert feiert sein goldenes Priesterjubiläum am Sa., 29. April 2012, um 9.45 Uhr in seiner Heimatkirche St. Peter/Wbg.
Im Gedenken
- Am 12. April 2012 ist in Folge eines Gehirnschlags Msgr. Dr. Adolf Karlinger (geboren 1938 in Königswiesen) überraschend verstorben. „Adi“ Karlinger war Priester der Diözese Innsbruck. Er galt als geschätzter Religionslehrer und Jugendseelsorger, gründete im Auftrag von Bischof Stecher das Religionspädagogische Institut, dessen Direktor er auch wurde. Karlinger gab sich dieser Aufgabe mit großem Elan hin und wurde für Hunderte Pädagogen zu einem gefragten geistlichen Begleiter, Berater und Freund. Bemerkenswert waren Karlingers mehr als 100 Pilgerfahrten ins Heilige Land. Er deutete diese Quellen des Heiligen Landes als Weg der Befreiung und als Botschaft der Freude. Zuletzt wirkte Karlinger als Pfarrer in Saggen in Innsbruck. Zu seiner Heimat Königswiesen hielt er vor allem durch das „Karlingerhaus“ Kontakt, in dem er mehr als 30 Jahre lang Lernferien organisierte.
Msgr. Adi Karlinger wird am Samstag, 21. April 2012, um 13 Uhr in Königswiesen begraben.
Ehrung
Professor Peter Hans Dimmel. Papst Benedikt XVI. ernannte den KirchenZeitungs-Solidaritätspreisträger des Jahres 2011, Bildhauer Prof. Peter Hans Dimmel zum Ritter des Päpstlichen Ordens vom Hl. Silvester. Der Bischof von Linz, Dr. Ludwig Schwarz, überreichte dem Künstler am 17. April das entsprechende römische Dokument. Dimmel hat viele religiöse Werke geschaffen und engagiert sich – selbst gehörlos – unermüdlich für die Interessen der gehörlosen Menschen. Im Ernennungsschreiben wird auf das große künstlerische Werk von Prof. Dimmel eingegangen, darunter die vielen sakralen Werke vor allem seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Volksaltäre, Taufsteine, Tabernakel, Kreuzwege. „Wahrscheinlich ziemlich einzigartig sind die ca. 18 Bronzetore mit figuralem Schmuck, die von Ihnen gestaltet wurden“, hielt Bischof Dr. Ludwig Schwarz fest. Auch das 50-jährige Engagement für gehörlose Menschen, etwa seit 1989 die Leitung von Gebärdensprachkursen, findet im Ernennungsschreiben eine entsprechende Würdigung.