„Will ich einen Platz mit Leben füllen, muss er leer bleiben“, sagt Pfarrer Josef Prinz von der Pfarrgemeinde Innere Stadt: „Wir haben den Vorplatz der Martin-Luther-Kirche bewusst als Herausforderung gestaltet.“
Der Platz hat schon im Vorfeld der Eröffnungsfeier am 20. April 2012 für Diskussionen gesorgt: Viele vermissten einen Brunnen, Bäume oder ein Denkmal. Die Pfarre hat sich in Abstimmung mit dem Linzer Magistrat bewusst für einen offenen Platz entschieden. Der Platz bietet Raum für ganz unterschiedliche Aktivitäten: kulturell, sozial und kirchlich. Da 53 Prozent der Fläche der evangelischen Pfarre gehören, sind „kirchennahe“ Veranstaltungen möglich, ohne dass man davor zeitaufwändige Genehmigungen einholen muss. In gutem ökumenischem Geist profitiert auch die katholische Kirche davon. Und die Kaufleute des Cityrings freuen sich über einen freien Platz an der Landstraße.